Google Shopping Performance verbessern: Der ultimative Leitfaden

Google Shopping Performance verbessern: Der ultimative Leitfaden
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Im digitalen Zeitalter, in dem E-Commerce-Plattformen und Online-Marketing-Kanäle ständig wachsen und sich entwickeln, ist Google Shopping zu einem unverzichtbaren Werkzeug für Einzelhändler geworden. Eine effektive Nutzung von Google Shopping Ads kann die Sichtbarkeit deiner Produkte erheblich steigern und die Verkaufszahlen ankurbeln. Doch viele Online-Marketer übersehen oft das Potenzial, das in der Optimierung von Google Shopping liegt, insbesondere bei der Anpassung der Produktdaten und dem strategischen Produkt-Clustering. In diesem Blog-Beitrag teilen wir nicht nur Tipps zur Optimierung von Produkttiteln, sondern bieten auch einen ganzheitlichen Ansatz, um die Performance deiner Google Shopping Ads zu maximieren.

Produkttitel bei Google Shopping optimieren

Der Produkttitel in Google Shopping ist deine erste Gelegenheit, sowohl Google als auch potenziellen Kunden mitzuteilen, was du verkaufst. Eine präzise Beschreibung mit allen relevanten Produktdaten kann die Zuordnung zu relevanten Suchanfragen verbessern. Hier einige Tipps:

Vermeidung kurzer und unklarer Titel: Nutze die zur Verfügung stehenden 150 Zeichen, um eine umfassende Beschreibung zu geben, die alle wichtigen Eigenschaften und Attribute einschließt.

Wichtige Produkteigenschaften hervorheben: Platziere die meistgesuchten Merkmale deiner Produkte am Anfang des Titels, um sowohl die Sichtbarkeit in der Suchmaschine als auch die Klickrate (CTR) zu erhöhen.

Sprache deiner Kunden verwenden: Passe die Produkttitel basierend auf der Keyword-Recherche an, um sicherzustellen, dass sie zur Sprache und den Suchanfragen deiner Zielgruppe passen.

Strategische Kampagnenstruktur

Eine gut durchdachte Kampagnenstruktur ist entscheidend für den Erfolg. Gruppiere deine Produkte sinnvoll, etwa nach Kategorien, Eigenschaften oder Marken, um eine effiziente Verwaltung von Geboten und Budgets zu ermöglichen.
Die Grundlage dafür, ist natürlich ein sinnvolles und umsetzbares Produkt-Clustering über Feed-Attribute.

Produkt-Clustering

Ein effektives Clustering deines Produktsortiments kann einen signifikanten Einfluss auf die Performance deiner Google Shopping-Kampagnen haben. Durch das Gruppieren ähnlicher Artikel in sinnvolle Kategorien kannst du deine Gebote und Anzeigen relevanter und zielgerichteter gestalten. Hier sind einige fortgeschrittene Strategieansätze für das Clustering:

Clustering nach Produktleistung: Analysiere die Verkaufsdaten deiner Produkte, um Hochleistungsprodukte von denen zu unterscheiden, die weniger gut abschneiden. Indem du deine Kampagnenstruktur um diese Erkenntnisse herum aufbaust, kannst du dein Budget effizienter auf die Produkte verteilen, die die höchste Rendite versprechen.

Saisonalität und Trends berücksichtigen: Passe das Clustering an saisonale Schwankungen und aktuelle Trends an. Produkte, die zu bestimmten Jahreszeiten oder zu aktuellen Ereignissen passen, sollten in separaten Kampagnen oder Produktgruppen hervorgehoben werden, um die Sichtbarkeit zu maximieren.

Clustering nach demografischen Daten: Nutze demografische Informationen deiner Zielgruppe, um Produkte zu gruppieren, die bei bestimmten Altersgruppen, Geschlechtern oder anderen demografischen Segmenten besonders beliebt sind. Dies ermöglicht eine gezieltere Ansprache und Steigerung der Conversion-Rates.

Verwendung von Custom Labels: Custom Labels in deinem Google Merchant Center-Feed erlaubt es dir, Produkte basierend auf Kriterien zu clustern, die für deinen Shop wichtig sind, wie z.B. Marge, Bestseller, Lagerbestand oder Sonderangebote. Dies gibt dir zusätzliche Flexibilität beim Produkt-Clustering, Setup der Kampagnen und der Anpassung der Gebotsstrategien.

Gebotsstrategien und Budgetanpassung

Nutze automatisierte Gebotsstrategien wie Ziel-ROAS und passe dein Budget basierend auf der Leistung an. Starte mit der Optimierung deiner Bestseller und erweitere von dort aus.
Je nach Kampagnenstruktur, kannst du bspw. auch den Ziel-ROAS auf Anzeigengruppeneben festlegen und so je nach Performance die Zielvorgaben anpassen. 

Zielgruppen und Remarketing nutzen

Verfeinere deine Zielgruppenausrichtung durch den Einsatz von Remarketing-Listen oder selbst erstellten Zielgruppen bspw. auf Basis von Nutzereigenschaften, um Nutzer zu erreichen, die bereits Interesse gezeigt haben.
Zielgruppen können den Kampagnen zur Beobachtung hinzugefügt und mithilfe von Gebotsanpassungen fokussiert werden. 

Qualität der Produktbilder

Hochwertige und ansprechende Produktbilder können die Klickrate deiner Anzeigen signifikant steigern. Stelle sicher, dass deine Bilder das Produkt klar und attraktiv darstellen.
Teste hier auch gerne, welche Art von Bildern bei deiner Zielgruppe besser ankommen. Dazu kannst du testweise bei einigen Produkten einfach Produktbilder und bei ähnlichen Produkten Stimmungsbilder einbinden.

Mobile Optimierung

Da ein großer Teil der Nutzer über mobile Geräte auf Google Shopping zugreift, ist eine mobile Optimierung deiner Website und Produktseiten entscheidend.

Leistungsüberwachung und Anpassung

Regelmäßige Überwachung und Anpassung deiner Kampagnen sind unerlässlich, um die bestmöglichen Ergebnisse zu erzielen. Nutze Google Ads Berichte und Analytics für datengestützte Entscheidungen. Schaue beim Start einer neuen Kampagnen vor allem regelmäßig in die Suchbegriffe.

Verwendung von negativen Keywords

Verbessere die Effizienz deiner Kampagnen durch den Einsatz von negativen Keywords, um unerwünschte Suchbegriffe auszuschließen und deine Anzeigen relevanter zu machen.

Testen und Experimentieren

Führe A/B-Tests durch, um zu ermitteln, welche Elemente deiner Kampagnen am besten funktionieren. Nutze diese Erkenntnisse, um kontinuierliche Verbesserungen vorzunehmen.

Nutzung kostenloser Listings bei Google Shopping

Mit der Einführung kostenloser Listings bei Google Shopping bietet sich die Möglichkeit, deine Produkte einem noch breiteren Publikum zu präsentieren, ohne zusätzliche Kosten. Selbst wenn keine Google Shopping Ads geschaltet werden, kannst du die organischen Listings bei Google Shopping nutzen, um kostenlosen Traffic für deinen Shop zu generieren.

Dazu empfehlen wir folgende Punkte:

Produkt-Datenfeed Optimierung: Die Grundlage für die Sichtbarkeit in den kostenlosen Listings ist ein präzise optimierter Produktdatenfeed. Stelle sicher, dass alle Informationen aktuell sind und die Produkte korrekt und detailliert beschrieben werden. Siehe dazu auch 10 Tipps für die Optimierung des Produktdatenfeeds.

Priorisiere die Produktqualität: Google rangiert Produkte in den kostenlosen Listings basierend auf Relevanz und Nutzererfahrung. Hochwertige Produktbilder, detaillierte und aussagekräftige Produktbeschreibungen sowie positive Bewertungen können deine Chancen erhöhen, in den oberen Rängen zu erscheinen.

Nutze SEO-Prinzipien: Die Optimierung deiner Produkttitel und -beschreibungen mit relevanten Keywords ist nicht nur für bezahlte Anzeigen wichtig, sondern auch für die Auffindbarkeit in den kostenlosen Listings.

Beobachte die Performance: Analysiere regelmäßig, wie deine Produkte in den kostenlosen Listings abschneiden, und passe deine Strategie entsprechend an. Nutze die Insights, die Google im Merchant Center bereitstellt, um Verbesserungspotenziale zu identifizieren.

Fazit

Die Optimierung deiner Google Shopping Performance ist ein kontinuierlicher Prozess, der eine sorgfältige Planung und Anpassung erfordert. Indem du die oben genannten Strategien implementierst und regelmäßig deine Kampagnen überwachst und optimierst, kannst du nicht nur die Sichtbarkeit deiner Produkte verbessern, sondern auch deine Verkaufszahlen signifikant steigern. Denke daran, dass jede kleine Optimierung einen großen Unterschied in der Performance deiner Google Shopping Ads machen kann.

Anna Heyer

Anna Heyer

SEA Consultant
Anna ist seit 2019 SEA-Consultant bei ReachLab und bringt somit mehrjährige SEA-Erfahrung mit. Sie managt die größeren Ad-Accounts und berät Kunden zu SEA-Strategien und deren Umsetzung. Anna ist gerne draußen in der Natur unterwegs, am liebsten begleitet mit einem guten Podcast (oder einem Hund).
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